Anrede*

Wir finden Wege.

Beratung Integriertes Managementsystem (IMS)

Durch die Bündelung von Ressourcen und Nutzung von Synergien, ermöglicht ein Integriertes Managementsystem (IMS), im Gegensatz zu einzelnen, isolierten Managementsystemen, ein schlankes und effizientes Management.

Es umfasst Methoden und Instrumente zur Einhaltung von Anforderungen aus verschiedenen Bereichen (z. B. Umwelt, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit, Legal Compliance, Qualität und Energie) in einer einheitlichen Struktur.

Durch die immer wichtiger werdenden Themen wie der Umwelt-, Energieeffizienz und des Arbeitsschutzes im Unternehmensalltag gewinnt IMS auch immer weiter an Bedeutung, da diese Bereiche darin berücksichtigt werden. Nutzen Sie die Vorteile von Integrierten Managementsystemen!

Für Ihre Anliegen steht Ihnen unser Geschäftsbereichsleiter für Integrierte Managementsysteme DI Christian Haas gerne jederzeit zur Verfügung.

Unsere Leistungen im Bereich Integriertes Management beinhalten die folgenden Themen. Diese Leistungen bieten wir auch im Rahmen unserer Aus- und Weiterbildungen an.


IMS Quick Scan

Integration von Managementsystemen

Branchenspezifische Managementsysteme

Einführung spezieller Managementsysteme

Durchführung von Energieaudtis

Aufbau

IMS Quick Scan

Integriertes Managementsystem Quick Scan

Um die Einführung eines Managementsystems gezielt planen zu können, ist eine detaillierte Analyse des derzeitigen Zustandes im Unternehmen notwendig.
Mit Hilfe des Quick Scans von procon werden bestehende Strukturen analysiert und bereits implementierte Systeme hinsichtlich ihrer Integration untersucht. Dabei werden Schwachstellen aufgedeckt und potentielle Verbesserungsmöglichkeiten sichtbar gemacht.

 

Unser Ansatz/ Ihr Nutzen:

Im Rahmen eines Workshops erarbeiten die Verantwortlichen auf Seite des Unternehmens gemeinsam mit unseren BeraterInnen systematisch die Themen und Detailinhalte. Dabei erfolgt eine Bewertung des Entwicklungsstandes nach klar definierten Kriterien anhand einer mehrstufigen Skala. Die anschließende Auswertung ermöglicht einen Benchmark mit ausgewählten „Best Practise“ Unternehmen sowie die Weiterverwendung für Präsentationszwecke. Das „House of Quick Scan“ vereint die von procon angebotenen Quick Scans.
Quick Scans werden angeboten für Qualitätsmanagement, Integriertes Management, Umweltmanagement, Arbeitssicherheitsmanagement.
Zusätzlich sind branchenspezifische Scan auf Anfrage verfügbar.

Optimierung

Integration von Managementsystemen

Integrierte Managementsysteme werden immer noch sehr stark mit den klassischen Normen Qualität, Umwelt, Arbeitssicherheit in Verbindung gebracht. Dabei bietet sich mit einem zielgerichteten, pragmatischen Ansatz die Grundlage für ein gelebtes Führungssystem – zum Nutzen aller Beteiligten!

Im Speziellen besteht der Nutzen für UnternehmerInnen in Compliance und Governance und in der Kostenreduktion durch gemeinsame Systemsteuerung, MitarbeiterInnen profitieren davon, nach klaren, strukturierten Abläufen, die in einem Management-Handbuch zusammengefasst zu arbeiten und Redundanzen zu vermeiden.
Integrierte Managementsysteme haben grundsätzliche eine größere Akzeptanz bei MitarbeiterInnen. Das Managementsystem dient dabei der gesamthaften Unternehmensführung und nicht nur der Erfüllung von Normforderungen. Prozesskennzahlen sind Teil der Steuerung und geben Auskunft über die Leistungen des Unternehmens. Anforderungen aus Normen, gesetzlichen Vorgaben und Kundenforderungen erweitern das Managementsystem um einige Elemente statt jedes Mal ein weiteres losgelöstes Managementsystem, das weiteren Normen gerecht werden muss, aufzubauen.

Unser Ansatz/ Ihr Nutzen:

  • Erfassung der Anforderungen und Ziele aus Normen, Gesetzen und Kundenforderungen
  • Organisation der Themen und Verantwortlichkeiten zum aufbau einer IMS Organisation
  • Aufbau / Erweiterung des Prozessmanagementsystems
  • Aufbau von Integrierten Auditsystem inkl. Schulung der Auditoren
  • Aufbau des integrierten Reportings zur Steuerung

Branchenspezifische Managementsysteme

Die Anforderungen in den einzelnen Branchen steigen. Gerade bei Unternehmen, die in eine Branche oder Markt einsteigen ist eine branchenspezifische Zertifizierung eine gute Vorbereitung der eigenen MitarbeiterInnen auf die spezifische Arbeitsweise und ein gutes Marketinginstrument in Richtung der Kunden. Viele Kunden erwarten ein Professionelles Agieren unter Beachtung der relevanten Forderungen und sehen eine entsprechende Zertifizierung als Voraussetzung, um als Lieferant zugelassen zu werden bzw. zu bleiben.

Unser Ansatz/ Ihr Nutzen:
Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung auf die Zertifizierung bei
• Aufbau der Systemdokumentation
• Anpassung der Prozesse
• Schulung der Beteiligten
• Durchführung von Audits

Wir bieten:
• Professionelles Projektmanagement
• Systematisches vorgehen
• Intensive Branchen- und Normenkenntnis durch ein praxiserfahrenes Beraterteam

Hier ein Überblick von branchenspezifischen Normen:

- AS 9100: Anforderungen für die Entwicklung und Fertigung von Produkten in der Luft- und Raumfahrtindustrie
- ISO 14001: Anforderungen an Umweltmanagementsysteme
- ISO 17025: Anforderungen an Prüf- und Kalibrierlaboratorien
- ISO 20000: Anforderungen an IT-Service-Management
- ISO 22000: Anforderungen an Organisationen in der Lebensmittelkette
- ISO 27001: Anforderungen an ein Informationssicherheits-Managementsystem
- ISO 29990: Anforderungen an Lerndienstleister
- ISO 31000: Richtlinien und Prinzipien zur Implementierung des Risikomanagements
- ISO 49001: Anforderungen an Risikomanagement für Organisationen und Systeme
- ISO 50001: Anforderungen an Energiemanagementsysteme
- OHSAS 18001: Anforderungen an Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz-Managementsysteme
etc.

Einführung spezieller Managementsysteme

Wir unterstützen Sie bei der Einführung spezieller Managementsysteme:

- AS 9100: Anforderungen für die Entwicklung und Fertigung von Produkten in der Luft- und Raumfahrtindustrie
- ISO 14001: Anforderungen an Umweltmanagementsysteme
- ISO 17025: Anforderungen an Prüf- und Kalibrierlaboratorien
- ISO 20000: Anforderungen an IT-Service-Management
- ISO 22000: Anforderungen an Organisationen in der Lebensmittelkette
- ISO 27001: Anforderungen an ein Informationssicherheits-Managementsystem
- ISO 29990: Anforderungen an Lerndienstleister
- ISO 31000: Richtlinien und Prinzipien zur Implementierung des Risikomanagements
- ISO 49001: Anforderungen an Risikomanagement für Organisationen und Systeme
- ISO 50001: Anforderungen an Energiemanagementsysteme
- OHSAS 18001: Anforderungen an Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz-Managementsysteme

Durchführung von Energieaudtis

Energieaudits sind seit 2015 für alle Unternehmen, die unter das neue Energieeffizienzgesetz fallen, verpflichtend!

Seit 1. Jänner 2015 ist das neue Energieeffizienzgesetzes (EEffG) des Bundes in Kraft. Dies ist die Umsetzung der Richtlinie 2012/27/EU über Energieeffizienz und die damit in enger Verbindung stehende Forcierung von Energieeffizienzmaßnahmen (20 Prozent Energieeffizienzverbesserung bis 2020).
Mittelbar soll jedoch auch die Versorgungssicherheit verbessert, der Anteil erneuerbarer Energien im Energiemix erhöht und eine Reduktion von Treibhausgasemissionen erzielt werden.

Was heißt dies für die Unternehmen:
Verpflichtungen für große Unternehmen (Definition: große Unternehmen sind Betriebe, die mehr als 250 MitarbeiterInnen UND einen Umsatz von mehr als 50 Mio. EUR, ODER eine Bilanzsumme von mehr als 43 Mio. EUR aufweisen):

• Durchführung eines externes Energieaudit gemäß EEffG alle 4 Jahre oder
• Einführung eines zertifiziertes Energie- bzw. Umweltmanagementsystem bzw.
• ein einem Energie- oder Umweltmanagementsystem gleichwertiges innerstaatlich anerkanntes Managementsystem.

Die Managementsysteme müssen auch ein internes oder externes Energieaudit umfassen. Das heißt, das Energieaudit im Rahmen von Managementsystemen kann auch von qualifizierten internen ExpertInnen durchgeführt werden.

Verpflichtung für kleine und mittlere Unternehmen:
Mittlere und kleine Unternehmen sind nach dem Gesetz nicht verpflichtet, Energieaudits durchzuführen oder Managementsysteme einzuführen. Sie können „nach Möglichkeit eine Energieberatung durchführen und die Durchführung einer Energieberatung in regelmäßigen Abständen, zumindest alle vier Jahre, wiederholen.“

 

Ziele eines Energieaudits?
Ein Energieaudit ist eine systematische Inspektion und Analyse des Energieeinsatzes und des Energieverbrauches einer Anlage, eines Gebäudes, eines Prozesses oder eines Systems einer Organisation. Das Energieaudit hat das Ziel, die Energieeinflüsse und das Potential für Energieeffizienzverbesserungen im Unternehmen zu identifizieren, zu bewerten und zu berichten.

Mindestkriterien eines Energieaudits lt. EEffG:
• Audits basieren auf aktuellen, gemessenen Betriebsdaten zum Energieverbrauch aller eingesetzten Energieträger
• Die Analysen in einem Energieaudit sollen nach Möglichkeit auf einer Lebenszyklus-Kostenanalyse basieren.
• Energieaudits zeigen die wesentlichsten Energieverbrauchsbereiche (Gebäude, Prozesse und Transport) auf.
• Energieaudits liefern detaillierte und validierte Berechnungen für die identifizierten Maßnahmen zur Energieeinsparung
• Analysen erfolgen anhand von historischen Daten, die eine Rückverfolgung der Leistung ermöglichen

Anforderungen an Energieauditoren?
Die Mindestanforderungen an externe und interne EnergieauditorInnen sind einerseits im EEffG geregelt (Ausbildung, berufliche Erfahrung und Auditerfahrung), als auch in der EN 16247-Teil 5 (Anforderungen an die Qualifikation von Energieauditoren):
Anforderungen lt. EN 16247-Teil 5:
• Persönliche Eigenschaften
• Wissen und Fertigungen
• Aneignung, Aufrechterhaltung und Verbesserung von Kompetenz

Anforderungen lt. EEffG § 17:
• Erfolgreicher Abschluss einer Ausbildung (technischer und wirtschaftlicher Natur)
• Berufliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Energieeffizienz
• Befugnis (Gewerbeberechtigung)
• Befähigung (Nachweise von Referenzprojekten)

Anforderungen an den Inhalt/Ablauf eines Energieaudits:
• Ermittlung der Arten und Datenerhebung von energierelevanten Betriebsmittel in einem Unternehmen (z.B.: Heizung, Dampf, Kälte, Druckluft, …etc.)
• Bewertung der wichtigsten Parameter wie z.B.: Installierte Leistungen, Betriebsstunden, Einschaltzeiten, etc.
• Darstellung der identifizierten Hauptenergieträger und die Hauptenergie-verbauchsbereiche und Anlagen (z.B.: Sankey-Diagramme, Tortengrafiken, etc..)
• Analyse der dargestellten energierelevanten Daten hinsichtlich möglicher Einsparungsmöglichkeiten
• Definition von Energieeffizienzmaßnahmen (Einteilung in personenbezogene/ technikbezogene oder organisatorische Maßnahmen)
• Durchführung von Wirtschaftlichkeitsberechnungen
• Einholung von Informationen über anwendbare Förderungen
• Aufzeigen von Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz im Unternehmen

 

Wir führen gemeinsam mit unserem externen Kooperationspartner arcon consulting Energieaudits durch. Für weiterführende Informationen steht Ihnen unsere Expertin Fr. DI Michaela Diesenreiter jederzeit zur Verfügung.
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